Haben und Brauchen SUMMIT 27/28 Samstag 27. Oktober, 11:00-1900 und Sonntag 28. Oktober 2012, 11:00-19:00

Diskussionen und Workshops zu den aktuellen kulturpolitischen Themen
LIEGENSCHAFTEN, CITYTAX  und einem neuen KUNSTPLAN für Berlin. [3. Veranstaltung der Reihe „Haben und Brauchen in der NGBK“]

ORT:
Projektraum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Mariannenplatz 2
D-10997 Berlin

Berlin will die Liegenschaftspolitik neu zu strukturieren. Im Januar 2013 soll die Citytax eingeführt werden. Und zum 15./16. November lädt die Kulturverwaltung des Berliner Senat zu einer Dialogveranstaltung ein, um künftige Handlungsfelder der Berliner Kulturpolitik zu diskutieren. Aus diesem aktuellem Anlass laden wir die Akteure und kulturpolitische Netzwerke zu einem Summit ein, um aktuelle Berliner Entwicklungen zu diskutieren und die eigene Positionierung zu schärfen.

Organisiert und Moderiert von Karin Kasböck/bankleer und Julia Lazarus

Mit freundlicher Unterstützung der NGBK und des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien


PROGRAMMÜBERBLICK

In der Nacht zum Sonntag ist es wieder soweit: Um 3 Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt.

Download as pdf: Hub-Summit-Programm

Dabei sein werden u.a.:
Petrov Ahner, Philipp Albers, Dorothee Albrecht, Ingo Arend, Inke Arns, Stéphane Bauer, Oliver Baurhen, Wibke Behrens, Ellen Blumenstein, Daniela Brahm, Libia Castro, Jörg Franzbecker, Holm Friebe, Jan Fröhlich, Matthew Griffin, Andrea Goetzke, Arne Hector, Mathias Heyden, Andrej Holm, Annette Hollywood, Kerstin Karge, Christophe Knoch, Alexander Koch, Nina Korolowski, Bernhard Kotowski, Andreas Krüger, Annette Maechtel, Alexandra Manske, Angela Melitopolous, Herbert Mondry, Elisa Müller, Katja Lucker, Karin Rebbert, Judith Raum, Ines Schaber, Judith Siegmund, Enrico Schönberg, Axel Tim, Minze Tummescheid, Nikolai von Rosen, Christian Römer, Corinna Vosse, Claudia Wahjudi, Thomas Weis, Ute Weiss Leder, Marc Wohlrabe, Hergen Wöbken, Klaus Winichner, Moira Zoitl.

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Unter dem Titel „Haben und Brauchen“ versammelt sich seit Ende 2010 ein informeller Kreis von Berliner Kunstakteur_innen, um zu kultur- und stadtpolitischen Themen in Aktion zu treten. Die NGBK als basisdemokratischer Kunstverein stellt ihre Ressourcen zur Verfügung, um die im Rahmen von „Haben und Brauchen“ entstandenen Diskussionen mit der Veranstaltungsreihe weiterzuführen.

Die ersten beiden Veranstaltungen der Reihe in der NGBK suchten die Perspektive über Berlin hinaus zu erweitern. Mit Blick auf eine überregionale / internationale Vernetzung ähnlicher Initiativen wurden künstlerische Handlungsmöglichkeiten und ökonomische Alternativen zur öffentlichen Kunstförderung diskutiert. Zur dritten Veranstaltung der Reihe sind nun – aus aktuellem Anlass – kulturelle Akteure und kulturpolitische Netzwerke zu einem Summit einladen, um aktuelle Berliner Entwicklungen zu diskutieren und die eigene Positionierung zu schärfen.

www.habenundbrauchen.de / www.ngbk.de / www.kunstraumkreuzberg.de

COMMENTS

4 Kommentare zu “Haben und Brauchen SUMMIT 27/28 Samstag 27. Oktober, 11:00-1900 und Sonntag 28. Oktober 2012, 11:00-19:00

  1. Die K2 Fragen umformuliert, wie sie mich interessieren würden als freischaffende und marktkritische bildende Künstlerin:

    1 Kalender:
    Was steht auf Platz eins Deiner persönlichen Agenda?

    2 Raumordnung:
    Wie und wo würdest Du gerne leben und arbeiten?
    Wo kannst Du es Dir leisten zu wohnen und arbeiten, heute / in 5 Jahren?

    3 Ökonomie:
    Woran arbeitest Du zur Zeit?
    Wodurch finanziert sich diese Arbeit?
    Was ist Deine Motivation zur Arbeit?
    Wie verhält sich Deine intrinsische Motivation zur extrinsischen (z.B. zu Geld)?

    4 Netzwerk:
    Wie offen bzw. geschlossen bewegst Du Dich gesellschaftlich?
    Wie gut kennst Du andere Lebensrealitäten?

    5 Mehrwerte:
    Wieviel würde Deine unbezahlte Arbeit in Euro kosten?
    Wieviel würden Dich Deine Praktikanten kosten?
    Worauf verzichtest Du zugunsten von ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit?

    6 Institutionen:
    Welche institutionellen Kultureinrichtungen besuchst Du gerne / regelmäßig / wie häufig?
    Inwieweit inspirieren sie Dein Leben / Deine Arbeit?

    7 Produktion:
    Bist Du ersetzbar?

    8 Marke:
    Was ist in Deinen Augen bezeichnend für Berlin?
    Kann / sollte man daraus eine Marke machen?
    Was würde bleiben, was wegfallen?

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