Es sind gar nicht die Hipster, Dummkopf!

Klaus Wowereit hätte Berlin gerne reich und sexy gemacht. Mit dem Reichtum hat es nur für wenige geklappt, und sexy ist die Stadt auch nicht mehr. Der Blick eines Amerikaners auf Berlin.

In Berlin reden die Leute gern von früher. Jeder hat seine spezielle Epoche, von der er schwärmt: das verruchte Berlin der zwanziger Jahre, das Berlin der Siebziger, als Iggy Pop und Bowie da waren, lange vor dem Mauerfall, oder das Berlin der Hausbesetzer in den Achtzigern und Neunzigern. Wenn Berliner darüber klagen, wie sehr sich die Stadt verändert hat, kann man das leicht als Nostalgie abtun, als romantische Verklärung einer Zeit, die sie selbst miterlebt haben. Doch in den letzten Jahren hat sich die Stadt tatsächlich spürbar verändert.

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